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Tipps zum Heizkostensparen und Vermeiden von Schimmel
Der Winter steht vor der Tür und die diesjährige Heizperiode ist angelaufen. Der Großteil unserer Wohnungen verfügt über moderne, dichte und wärmegedämmte Fenster und ein modernes, automatisch geregeltes Heizsystem.
 
Leider kommt es immer wieder vor, dass einige Mieter den Fehler machen, Heizkosten durch falsches Heiz- und Lüftungsverhalten sparen zu wollen, was nicht selten höhere Heizkosten und Schimmelbildungen zur Folge hat.
 
Diese Tipps sollen helfen, in Ihrer Wohnung ein behagliches Wohnraumklima herzustellen und dennoch Heizkosten zu sparen:

1. Halten Sie alle Türen in Ihrer Wohnung möglichst geschlossen !
 
Der Luftaustausch innerhalb der Wohnung bei geöffneten Türen kann aus bauphysikalischen Gründen zu raumklimatischen Problemen führen, die neben erhöhten Heizkosten Feuchteerscheinungen zur Folge haben können, die wiederum als Ursache für Schimmelbildungen gelten.

2. Heizen Sie jeden Raum separat und gleichmäßig !
 
Ausgekühlte Wohnungen sind anfällig für Schimmelbildung, da kalte Wandflächen die im Raum befindliche Luftfeuchtigkeit zum Kondensieren bringt. Notwendig ist daher das richtige Heizen und Lüften der Räume! Richtig Heizen bedeutet, dass gerade in der kalten Jahreszeit die Wohnung gleichmäßig beheizt werden muss. Dabei muss die Heizung nicht mit vollem Betrieb laufen. Es reicht, wenn die Heizung schwach eingestellt ist. Wenn Sie Ihre Wohnräume nur „nach Bedarf“ heizen, führt dies erwiesenermaßen nicht etwa zu einer Einsparung, sondern zu deutlich höheren Heizkosten, da auch die Wärmeträger, wie Möbel und Wände erst wieder „aufgeheizt“ werden müssen. Dieses Verhalten deutlich verbraucht mehr Heizenergie, als wenn Wärme konstant gehalten wird.

3. Lüften Sie stets kurz und kräftig mit weit geöffnetem Fenster!
 
Erwiesen ist, dass jeder Schimmelpilzbefall aus einem Feuchtigkeitsproblem resultiert.

Will man Schimmel vermeiden, muss für einen kontinuierlichen Luftaustausch gesorgt werden. Im Winter wird, bei abgestelltem Heizkörper, in 4 - 6 Minuten die komplette Luft ausgetauscht. Die Oberflächen im Raum verlieren dadurch nur wenig Wärme.
Am besten, Sie bauen das Lüften in ihr Tagesprogramm ein, kurz nach dem Aufstehen, nach dem Frühstück, vor dem Verlassen der Wohnung. Lüften Sie möglichst 3mal täglich.
Aber Vorsicht! Zu langes Lüften kühlt die Wandoberflächen ab und bei zu hohen Zimmertemperaturen kann sich hier erneut Feuchtigkeit bilden. Spaltlüftung ist daher nicht zu empfehlen! Bei dieser Lüftungsart ("kippen") bleiben die Fenster oft sehr lange in der Kippstellung, dadurch kommt es während der kalten Jahreszeit zu unnötigen Energieverlusten. Durch die stärkere Auskühlung der Fensterleibung kann der Schimmelbefall sogar begünstigt werden.
 
Sollten Sie weitere Fragen haben oder ist bei Ihnen bereits Schimmel aufgetretenen, so stehen Ihnen unsere Hausmeister Herr Ernst und Herr Renning gern zur Verfügung.
 
Einen schönen Winter wünscht Ihnen
 
Ihr Vermieter